BBT-Plan Brandschutztechnik GmbH
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Leistungen / Gaslöschanlagen / Inertgaslöschanlagen

Inertgaslöschanlagen

Eine Inertgas-Löschanlage ist eine ortsfeste Feuerlöschanlage, in der reine Inertgase (Argon, Stickstoff oder Kohlendioxid) bzw. Gemische daraus (Inergen oder Argonite) als Löschmittel eingesetzt werden.

 

 

Unterscheidungskriterien der Inertgas-Löschanlagen

  • Löschmittel
  • Argon
  • Stickstoff
  • Kohlendioxid
  • Inergen
  • Argonite

Art der Anwendung 

  • Raumschutzanlagen (Schutz durch Flutung von geschlossenen Räumen,
    z.B. EDV-Räumen, Schiffsmaschinenräume usw.)
  • Objektschutzanlagen (Schutz von frei stehenden Objekten, z.B. Motoren-
    prüfstände, Druckmaschinen usw.)

Wirkungsweise

Die Löschwirkung von Inertgasen wird durch die Verdrängung des Luftsauerstoffs erreicht. Man spricht hier vom Stickeffekt der bei Unterschreitung des für die Verbrennung erforderlichen spezifischen Grenzwertes eintritt.

Zumeist erlischt das Feuer schon bei einer Absenkung des Sauerstoffanteils auf 13,8 Vol.-%. Dazu muss das vorhandene Luftvolumen nur um etwa ein Drittel verdrängt werden, was einer Löschgaskonzentration von 34 Vol.-% entspricht.

Bei Brandstoffen, die zur Verbrennung erheblich weniger Sauerstoff benötigen, ist eine entsprechend höhere Löschgaskonzentration erforderlich, z.B. bei Acetylen, Koh-lenmonoxid und Wasserstoff.

Da die Löschgase Argon und Kohlendioxid schwerer sind als die Umgebungsluft, durchsetzen sie den Flutungsbereich besonders schnell und gründlich.

Art der Lagerung des Löschmittels

  • Hochdruck-Löschanlagen (Flüssige oder gasförmige Lagerung in Gasfla-
    schen unter hohem Druck, derzeit bis zu 300 bar)
  • Niederdruck-Löschanlagen (Lagerung des flüssigen und tiefkalten Löschga-
    ses in isolierten Niederdruckbehältern)