BBT-Plan Brandschutztechnik GmbH
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Eine Langzeitstudie in Deutschland ergab, das in mehr als 98 % aller Brandfälle, Sprinkler- und Sprühwasser-Löschanlagen entstehende Brände zuverlässig gelöscht haben.

Eine Langzeitstudie in Deutschland ergab, dass in mehr als 98 % aller Brandfälle, Sprinkler- oder Sprühwasser-Löschanlagen entstehende Brände zuverlässig gelöscht haben.

Dabei lösen in 80 % der gelöschten Brände nur 1-4 Sprinkler aus.

Durch die gleichmäßig im Raum angeordneten Sprinkler kommt es im Brandfall nur da zum Löschwasseraustritt, wo es zur Brand-bekämpfung benötigt wird.


Stationäre Löschanlagen im Fokus

Die Diskrepanz zwischen einer sinkenden Zahl an Großschäden einerseits und dem steigenden Schadensausmaß im Einzelfall auf der anderen Seite zeigt zweierlei: Der Wert der zu schützenden Anlagen steigt und die Notwendigkeit des Brandschutzes wird zunehmend ernst genommen. Wer jedoch darauf verzichtet, beim Bau oder der Modernisierung von Industrieanlagen in technischen Brandschutz zu investieren, riskiert immer höhere Summen, die den Flammen im Falle eines Brandes zum Opfer fallen.

Brandrisiken in jeder Branche

Tatsächlich gab es in den vergangenen Jahren kaum einen Bereich, der nicht von einem Großbrand betroffen war. Das wird z. B. auch durch die Erfolgsstatistiken 2004 für ortsfeste automatische Löschanlagen bestätigt:

Allen voran die Metallindustrie (13,8 Prozent aller gemeldeten Brandfälle), gefolgt von Warenhäusern (10,9 Prozent), der Elektroindustrie und der Lebensmittelproduktion (je 8,7 Prozent). Brände wurden wiederholt auch in Bürogebäuden, Druckereien, der Papier- und Textilindustrie, in Garagen, der Automobilbranche sowie aus dem Bereich der Kunststoffverarbeitung gemeldet.

Auffällig hoch ist die Zahl der Brände, die außerhalb der Arbeitszeiten entstehen.
2004 waren es nicht weniger als 35 Prozent. Das hängt auch mit den Brandursachen zusammen. Nach Angaben der Provinzial Versicherung waren im Mittel der letzten zehn Jahre Brandstiftung und „Elektrizität“ für mehr als die Hälfte aller Brandschäden in der Industrie verantwortlich. Ursachen also, die jederzeit auftreten können. Demzufolge wurden 56 Prozent der Löschanlagen automatisch und 31 Prozent über eine Brandmeldeanlage ausgelöst. Nur in jedem achten Fall erfolgte die Auslösung manuell.

Beteiligt an dieser Erfolgsbilanz waren sowohl Wasser- als auch Speziallöschanlagen, die mit Kohlendioxid, Schaum, Pulver, Inertgasen oder dem Löschgas FM 200 arbeitreten. Erneut wurde dabei die hohe selektive Löschwirkung von Sprinkleranlagen deutlich: In 37,5 Prozent der untersuchten Fälle löste lediglich ein Sprinkler aus; in 69 Prozent maximal vier. Größere Schäden wurden also bereits im Vorfeld verhindert – und das mit einem Bruchteil der Wassermenge, die die Feuerwehr dafür später benötigt hätte.
(Quelle: Aus der Zeitschrift PROTECTOR • Ausgabe Juni 2005 • 06/05 • Seite 24-25)

 

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